Plasma Transferred Arc
Das PTA-Verfahren (Plasma Transferred Arc) ist eine fortschrittliche Technik zum Auftragen von verschleißfesten oder korrosionsbeständigen Beschichtungen auf Metalloberflächen. Es eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen eine extrem starke Haftung erforderlich ist, wie z. B. im Öl- und Gassektor oder bei stark beanspruchten Maschinenteilen.
Dank 20 Jahren Erfahrung mit automatischem PTA-Schweißen verfügt Plasmajet über die notwendige Expertise und Ausrüstung, um selbst die anspruchsvollsten Aufträge zu bewältigen.
Wie funktioniert das Verfahren?
Beim PTA wird ein Plasmabogen zwischen einer Elektrode und der Werkstückoberfläche erzeugt. Gleichzeitig wird ein metallisches Pulver in das Schmelzbad geblasen, während das Ganze durch ein Inertgas vor der Umgebungsluft geschützt wird.
Diese Technik ermöglicht es, kritische Schweißparameter sehr genau zu kontrollieren, wie z. B.:
- Gasfluss
- Stromstärke und Spannung
- Dosiergeschwindigkeit des Pulvers
- Wärmeeinbringung
Dadurch können Schweißschichten mit konstanter Qualität realisiert werden, mit einer Aufmischung von nur 5 bis 7 %.

Eigenschaften
Stärkere metallurgische Verbindung als beim Laserauftragschweißen
Dickere Schichten in einem einzigen Arbeitsgang möglich
Weniger Oxide und Verunreinigungen in der Schweißschicht
Bessere Korrosionsbeständigkeit und Verschleißfestigkeit im Vergleich zum WIG- oder Autogenschweißen
Typische Anwendungen
- Ventile und Sitze für Hochdrucksysteme
- Verschleißfeste Ringe und Buchsen
- Korrosionsbeständige Auskleidungen in chemischen Anlagen
- Reparaturen von hochbelasteten Maschinenteilen
Typische Materialien
- Stellit 6 und andere Kobaltbasislegierungen
- Wolframkarbide in Matrix
Kapazitäten bei Plasmajet
Dank neuester Entwicklungen kann Plasmajet auch Innenbohrungen schweißen, und zwar ab einem Durchmesser von 75 mm bis zu einer Tiefe von 1200 mm.
Auch eine verschleißfeste Lösung erforderlich?
Gerne denken wir mit Ihnen über die am besten geeignete Hartauftragslösung nach.


