Flammspritzen

Flammspritzen ist eine der ältesten und zugänglichsten thermischen Spritztechniken.
Mittels einer autogenen Flamme wird ein Draht oder Pulver geschmolzen und mit hoher Geschwindigkeit auf eine Oberfläche aufgebracht.
Diese Methode eignet sich sehr gut für das Aufbringen von metallischen Beschichtungen für Korrosionsschutz, Verschleißfestigkeit und Oberflächenreparatur.
Das Verfahren ist einfach, robust und vielseitig einsetzbar.

Wie funktioniert das Verfahren?

  • Ein Metalldraht oder Pulver wird kontinuierlich in eine Acetylen/Sauerstoff-Flamme (~2900 °C) zugeführt.
  • Das schmelzende Material wird durch Druckluft beschleunigt und auf die Oberfläche projiziert.
  • Die Beschichtung haftet mechanisch auf dem Substrat.

Vorteile

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Kalte Technik: geringe thermische Belastung des Werkstücks

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Budgetfreundliche Lösung

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Schnelle Anwendung, auch vor Ort

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Mechanische Haftung (also erforderliche Rauheit des Substrats)

Kapazitäten bei Plasmajet

  • Bauteile bis 2500 mm Durchmesser und 10.000 mm Länge
  • Auch einsetzbar bei Stücken mit beschränktem Zugang oder komplexer Geometrie
  • Mobile Anwendung möglich (Reparatur vor Ort)

Typische Anwendungen

  • Antikorrosionsbeschichtungen auf Stahlkonstruktionen
  • Reparatur von Achsen, Lagersitzen oder Passflächen
  • Anwendung von Gleitschichten (z. B. mit Molybdän)
  • Vorbehandlungen oder Unterschichten für andere Beschichtungen

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Flammspritzen bietet einen robusten und kosteneffizienten Schutz für Ihre Bauteile.